Western und Klassische-Reitweise
Westernreiten und Horsemanship Aargau

Wir vermitteln Westernreiten und Horsemanship im Sinne von Pat Parelli, wir denken wie ein Pferd, das heisst wir versuchen den natürlichen Instikten und Bedürfnissen der Pferde bestmöglichst gerecht zu werden. Genau diese Instinkte und Funktionskreise dieser wunderbaren Tiere, muss der Mensch zuerst kennen lernen, bevor er überhaupt daran denkt, sich auf deren Rücken zu wagen. Via Horsemanship und Bodenarbeit erlernen die Interessierten die Pferdesprache, die Zeichen und Signale des Pferdes zu deuten, umzusetzten und das Vertrauen aufzubauen. Das Pferd denkt, reagiert und handelt in verschiedenen Phasen. Zuerst bittet es seinen Artgenossen, dann fordert es energischer um seinen Rang zu verteidigen, und bei negativer Reaktion die Konsequenzen daraus zu ziehen. Was aber das wichtigste in diesen Phasen zum Erfolg führt ist das Timing!

 

 


Bodenarbeit

 

Kommunikation heisst das Zauberwort, arbeiten und reiten ist ein Frage- und Antwortspiel zwischen Mensch und Tier. Verstehen sich zwei Partner falsch, entstehen Missverständnisse, die meist mit zu viel Druck, wenn nicht mit Gewalt enden. Man merke sich: Gewalt wirkt nur kurzfristig und endet mit Angst, Panik und Widersetzen des Partners. Ganzheitliches Reiten beinhaltet ebenfalls putzen und pflegen des Pferdes, um Vertrauen auf- und Angst abzubauen. 

 

Horsemanship was ist das? 

Horsemanship setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und hat vor allem eine harmonische Partnerschaft zum Ziel.
Diese Partnerschaft steht auf vier Säulen:

 

Autorität: Der Ausbildner stellt die Autorität bewusst an erster Stelle, denn sie ist entscheidend um die Leitpositon zu klären. Wie innerhalb der Herdenstruktur geht es auch in der Beziehung Mensch - Pferd um Führungsqualitäten - Leadershi, -wer leitet entscheidet.

 

 

 

 

 

Vertrauen: Das Pferd hat ein fundamentales Bedürfnis nach Sicherheit und wird den Menschen immer wieder abfragen, ob er dieses erfüllen kann. Denn wenn das Pferd eine positive Führung erlebt hat es eine grössere Chance zu überleben, also einen positiven Nutzen. Vertrauen muss man sich durch Leitkompetenz verdienen, denn nur dann folgt uns das Pferd durch jegliche Gefahrenquellen, die es von Natur aus meiden würde.
 

 

Methode: Die Methode ist die dritte Säule und bezeichnet die Art und Weise, wie  der Mensch sich verständlich macht und wie das Pferd lernt: durch positive und           negative Erfahrungen. Der Mensch setzt Reize und löst damit Reaktionen beim             Pferd  aus. Nur  wenn man die gewünschte Reaktion bekommt, kann man positives Feedback, in Form von Loben,  Pausen oder Streicheln geben.

 

 

 

 

 

 

Konsequenz: Ein Pferd lernt immer und aus jeder Situation. Entweder es antwortet auf unsere Fragen , oder es ignoriert diese. Deshalb ist Konsequenz unabdingbar das einzige Mittel zum Erfolg. Jedes Pferd ist zufriedener wenn es seinen Rahmen kennt. Nur dann findet es Ruhe, Schutz und Orientierung. Konsequenz zu leben und anzuwenden ist eine unbequeme Sache und eine grosse Herausforderung an jeden Ausbildner.

 

     

Reiten ist eine Partnerschaft, in der beidseitiges Potential und Vertrauen entwickelt und gefördert wird. Welcher Mensch wünscht sich nicht von Herzen eine harmonische, dauerhafte und treue Partnerschaft in seinem Leben? In einer entspannten Umgebung, ohne Leistungszwang und Rivalität, ist die positive Motivation und Sicherheit eher gewährleistet.

 

  alt
Zirkus: Nawari mit 2 Jahren 

 

Nur von einem,
in seiner Psyche
gesund gehaltenen Pferd,
kann man das erwarten,
was man sich erhofft.

Claus Penquitt