Unsere Philosophie - Artgerechte Haltung

Die Bedürfnisse und Instinkte (Ethologie= Verhaltenslehre) des Pferdes (Equus = Einhufer) sind und bleiben immer die selben, ob im Springen, Dressur-und Westernreiten oder Gangpferdesport. Die Freizeitreiterei im Westernstil möchten wir auf einem hohen Level vermitteln und weiter entwickeln, um die Pferdeleute die nicht auf Pferdesport setzen zu schulen und zu begleiten.
Wir bieten eine Ausbildung für Western-Freizeitreiter an, die den Umgang mit dem wunderbaren Tier von einem ganzheitlichen Standpunkt aus seriös und gewissenhaft vermittelt. Unsere Schulung bauen wir auf genauem und konsequnetem Arbeiten auf, damit der grosse Anteil an Western-Freizeitreitern die Wichtigkeit der Pferde-Mensch-Beziehung ernst nimmt und dem edlen Geschöpf die nötige Achtung zukommen lässt. Wir appellieren an alle Pferdeinteressierten sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein oder zu werden.
Von grösster Wichtigkeit und ein grosses Anliegen unsererseits ist die Artgerechte Haltung unserer domestizierten Equiden (Oberbegriff für alle Pferdeartigen). Genau hier möchten wir ansetzten um vielen Pferden ein trauriges und eingesperrtes Dasein zu ersparen und falsche Tierliebe zu bekämpfen.

 
Die lebensnotwendigen Instinkte des einstigen Steppentieres haben den Jahrtausende langen Prozess der Domestizierung überdauert!


Institut für Tierschutz

 

 

 Funktionskreise und Instinkte der Pferde:

  • Ruhe- und Bewegungsverhalten: wandern, ruhen,traben, galoppieren, dösen,bewegen, liegen, aufstehen, springen
  • Fress- und Trinkverhalten: grasen, trinken, knabbern, lecken,säuggen,
  • Sexualverhalten: beschnuppern, besteigen, bekämpfen, rangeln, steigen, kreisen, scharren, wiehern, Geburt, Flehmen, präsentieren, paradieren
  • Sozialverhalten: Fellpflege, sich beknabbern, spielen, Herdentrieb, Körperkontakt, wachen, beschützen, quitschen
  • Harnen + Koten: Markieren, Kot fressen, Kot beschnuppern, misten, urinieren
  • Feindvermeidung: Drohen, Ohren anlegen, beissen, schlagen, vertreiben, angreifen, Rivalen und Feinde töten
  • Erkundungsverhalten: Neugierde, gucken, annähern, riechen, anknabbern, meide, rückwärts gehen, flüchten, prusten, angst
  • Kompfortverhalten: Wälzen, sonnen,atmen, Schweif schlagen, bocken, sich schütteln, gähnen, abschnauben, stöhnen
  • Lokomotionsverhalten: Leittier, Führung der Herde, treiben, Rangordnung, Unterordnung, Folgen, Kopf schlenkern, Lippen lecken, Unterlegenheitskauen

 

  
Mr.Snow Jg 89 und Aramis

 

 

Lehrer und Vorbilder

Jeder Mensch, jedes Geschöpf ist ein Individuum und lässt sich nicht nur in ein einziges Schema drängen. Auf Grund dieser Tatsache kann unsere Standortbestimmung nicht nur von einem einzigen Lehrer geformt und geprägt sein. Wir arbeiten auf einer breiten Basis an Wissen und Erfahrung und pflücken uns die wertvollsten Rosinen heraus, um diese richtig umzusetzen.

Unsere grossen Vorbilder und Lehrer sind Pat Parelli, Diethelm Feuerpeil, Helmut Piller, Katja Taureg, Marie-Therese Bretscher,  Karin und Alfonso Aguilar, Nathalie und Claus Penquitt, Philippe Karl, Bent Branderup, Jean Claude Dysli, Uwe Jourdain, Otto Schmid. 

 

Statisktik über das Freizeitreiten

Gemäss Statistik der Arbeitsgruppe Pferdebranche 2007, haben sich folgende Zahlen betreffend Pferde in der Schweiz ergeben:

  • 40'000 Warm- und Vollblutpferde
  • 21'000 Freiberger
  • 22'000 Ponys

Die Mehrheit der Pferde wird von 231'00 Personen während der Freizeit genutzt, 72'000 Personen betreiben den Pferdesport intensiv.

 

Für Pferde gibt es viele Karrierestufen.
Die oberste ist seit Jahrhunderten besetzt
mehr als Vollblutaraber kann ein Pferd nicht werden!

 

Nur von einem,
in seiner Psyche
gesund gehaltenen Pferd,
kann man das erwarten,
was man sich erhofft.

Claus Penquitt